Die Welt verändern

 

 

Wer, wenn nicht wir?


Wir können etwas ändern. Nur wir. Wer sind wir? 

Du, deine Nachbarn, Freunde und Bekannte, Menschen, die du magst und die, die du vielleicht weniger magst – es ist ganz egal, alle sind „WIR“.


Im gleichen Boot sitzend, die gleiche Welt bevölkernd, tragen alle das gleiche Maß an Verantwortung für Gegenwart und Zukunft – fang gleich jetzt an, entsprechend zu handeln! 
Aber wie? Diese Frage bleibt oft dumpf im Raum stehen.


Hat man auch dir beigebracht, zu denken, du seist nur ein kleines Licht? Du könntest nichts bewegen? Was du allein schon ausrichten willst? 
Für den Anfang kann die wichtigste Antwort auf die Frage nach dem wie nur lauten: Niemand ist zu klein, um etwas auszurichten – du stehst nicht allein da! 

Schau, was in der Welt zur Zeit alles schief läuft. Hand aufs Herz: Schief läuft es auch deshalb, weil „wir alle“ es dulden – mehr noch: weil wir mitmachen. Daran kannst du sehen, was wir bewirken können, weil wir kollektiv handeln. Nur tun wir das alles nicht bewusst; was wir täglich tun, ist das, was wir als Normalität kennen gelernt haben, was wir als Normalität akzeptieren sollen. Was in der Welt los ist, kann nicht anders genannt werden als der sprichwörtliche „ganz normale Wahnsinn“. In dem Chaos der Welt taumeln wir einfach mit. 


Wach auf! 


Werde dir deines eigenen Handelns bewusst – erkenne, wie du zum Weltgeschehen beiträgst durch die scheinbar banalsten Dinge: Was kaufst du ein? Wo kommt es her, wer hat es unter welchen Umständen produziert? Beklagst du den Hunger in der Welt und Umweltzerstörung, isst aber Fleisch und anderes „vom Tier“ – trägst also durch deine Ernährung zu den beklagten Zuständen tagtäglich bei? 

Wie gehst du mit Ressourcen im Alltag um? 

Glaubst du, was man uns in den Nachrichten glauben machen will

Glaubst du, der Mensch braucht alles das zum Leben und glücklich sein, was uns die Industrie durch Werbung  einreden will? 


Die Zeit ist reif – überreif – diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. 

Selbst aktiv werden ist angesagt. Packen wir es also an. 


Aktiv sein hat mindestens zwei Ausprägungen:


1. Schaden bringendes unterlassen.
 

Analysiere deinen Alltag und stelle fest, welchen Einfluss du hast. Einfluss vor allem, indem du vieles nicht mehr tust. 

2. Sinnstiftendes tun.

Was ist sinnstiftend?
Um hierauf Antworten für sich zu finden, kann es hilfreich sein, in die Stille zu gehen, die Natur zu beobachten. Wir kommen aus der Natur, die Natur ist Teil von uns, wie wir ein Teil von ihr sind.
Halte dich an die Naturgesetze, und du kannst nicht nicht sinnstiftend agieren.
 

Denke nicht einfach: „Wir können etwas ändern.“ – Denke größer…weiter…kollektiv:
„NUR wir können etwas ändern!“

 


 
 

Schadhaftes lassen - Sinnstiftendes tun

Alles muss klein beginnen - Paprikapflänzchen auf der Fensterbank

Müll vermeiden: Weggeworfenes umfunktionieren - ein defekter Buffetwagen jetzt als Frühbeet

Eine Wanne als Hochbeet

Lokal angebaute Chilis werden schonend getrocknet


 

Gaben der Natur: Walderdbeeren aus unserem Garten

    

Blick in den Garten mit Hochbeet und Strohbeeten, ein paar Obstbäumen